Allgemeine Beförderungs- und Geschäftsbedingungen

Belle-Ile-en-Mer, Ile de Groix, Iles de Houat und Hoëdic

1 - Vorbemerkung

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen, ergänzt durch die Besonderen Geschäftsbedingungen für die Güterbeförderung (die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“), dienen dem Zweck, die Bedingungen für Kauf, Abonnements und Verwendung von Beförderungsdokumenten für die Nutzung der von der Compagnie Océane betriebenen Seeverbindungen (das/die „Beförderungsdokument(e)“ oder das/die „Ticket(s)“) zu regeln.

Der Regionalrat der Bretagne hat die Compagnie Océane („Betreiber“) im Rahmen der Übertragung öffentlicher Aufgaben in einem Vertrag mit der Verwaltung und Durchführung des öffentlichen Seeverkehrsdienstes für Personen, Fahrzeuge und Güter zwischen dem Festland und den Inseln der Südbretagne (Belle-Ile-en-Mer, Ile de Groix und die Inseln Houat und Hoëdic) beauftragt. Die Compagnie Océane ist eine vereinfachte Aktiengesellschaft (SAS) französischen Rechts mit einem eingetragenen Kapital in Höhe von 290.000 €, eingetragen unter der Nummer 492 497 490 beim Unternehmensregister (RCS) Lorient, mit dem Gesellschaftssitz unter der Anschrift: Gare maritime - Rue Gahinet – CS 55 582 – 56 325 Lorient Cedex, Frankreich (das „Beförderungsunternehmen“ oder die „Compagnie Océane“).

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jeden Passagier oder Versender („Transportnutzer“ oder „Passagier“), unabhängig davon, ob es sich dabei um Käufer oder Inhaber eines Beförderungsdokumentes handelt, und unabhängig vom Medium, auf dem es vorliegt. Sie unterliegen im Falle der Personenbeförderung im Seeverkehr der Verordnung (EG) Nr. 392/2009 vom 23. April 2009 und der Verordnung vom 24. November 2010 über die Fahrgastrechte im See- und Binnenschiffsverkehr sowie im Falle des Güterseeverkehrs dem Seeverkehrsgesetzbuch. Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen bilden zusammen mit den genannten europäischen Vorschriften und gegebenenfalls dem vorgenannten Seeverkehrsgesetzbuch den Beförderungsvertrag, der die Verpflichtungen zwischen dem Transportnutzer und der Compagnie Océane regelt und für alle von dieser betriebenen Seeverbindungen und durch das Beförderungsdokument erworbenen Beförderungen gilt.

Mit der Zustimmung zur Fahrt auf den Schiffen der Compagnie Océane und dem Kauf der Tickets für eine Fahrt oder Sendung akzeptiert der Transportnutzer die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorbehaltlos in seinem Namen sowie im Namen seiner Erben oder Anspruchsberechtigten. Diese Zustimmung betrifft auch alle mit ihm reisenden Personen, insbesondere Kinder und Personen, die unter dem Schutz, der Aufsicht oder Überwachung des genannten Transportnutzers reisen, und deren Versicherer.

Die Einschiffung zieht automatisch die Anwendbarkeit aller Beförderungsbedingungen der Compagnie Océane, insbesondere der geltenden Tarifbedingungen (siehe Anhang „Tarifbedingungen“), die auch für die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten, nach sich.

Die Bestimmungen der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten gleichermaßen bei Einsatz eines Ersatzschiffes, das von der Compagnie Océane bei einer anderen Reederei gechartert wird.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind auf Anfrage im Fährterminal in gedruckter oder elektronischer Form erhältlich und können jederzeit auf der öffentlich zugänglichen Website der Compagnie Océane eingesehen, von dort heruntergeladen und ausgedruckt werden „https://www.compagnie-oceane.fr/fr/Conditions-générales-transport-et-ventes“.

Compagnie Océane behält sich das Recht vor, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (insbesondere im Hinblick auf Preisanpassungen) zu ändern. Die Transportnutzer werden durch Aushänge in den Fährterminals und auf der Website über die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen informiert. Zu diesem Zweck werden die Transportnutzer gebeten, bei jedem Besuch der Website der Compagnie Océane die Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufmerksam durchzulesen.

Das Datum der letzten Aktualisierung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird auf dem Dokument angegeben.

2 - Fahrpläne

Das Verkehrsunternehmen kann unter keinen Umständen für Änderungen der Routen und/oder Fahrpläne, Kursänderungen, Unterbrechungen der Serviceleistungen und insbesondere nicht für Stornierungen oder Verzögerungen bei der Erfüllung des Transportvertrags haftbar gemacht werden, die sich aus einem nicht in die Verantwortung der Compagnie Océane fallenden Ereignis oder aus höherer Gewalt ergeben (insbesondere ungünstige Witterungsbedingungen, Schiffbruch, Kollision, Anlaufen an den Liegeplatz oder Zwischenhafen, Quarantäne, Brand, Kriegshandlungen oder Piraterie, Streik), oder aus der Verpflichtung der Compagnie Océane, unter den Bedingungen von Artikel 20 anderen Schiffen in Schwierigkeiten zu helfen. Schäden, die sich aus diesen Ereignissen ergeben, wie z. B. Kosten und Risiken in Bezug auf Aufenthalte gehen zulasten der Transportnutzer.

Wenn das Verkehrsunternehmen vernünftigerweise eine Änderung der Abfahrtzeit oder eine Verspätung während der Überfahrt absehen kann, wird es die Transportnutzer hierüber informieren. Sollte eine Haftbarkeit des Verkehrsunternehmens vorliegen, ist bei einer Verspätung von weniger als einer Stunde keine Entschädigung möglich.

Es wird klargestellt, dass die auf den Kommunikationsmedien und auf den Tickets angegebenen Überfahrtszeiten weder die Ein- noch die Ausschiffungszeiten berücksichtigen, die zu den Fahrzeiten hinzuzurechnen sind.

3 - Tarife und Kontrolle

3.1 - Allgemeine Bestimmungen:

Die Transportnutzer müssen im Besitz eines gültigen Beförderungsdokuments sein, um an Bord gehen zu können. Inhaber von Mehrfahrten-Tickets müssen im Besitz des auf den entsprechenden Namen lautenden Dauerausweises sein. Kann ein Dauerausweis nicht vorgelegt werden, ist ohne Bezahlung eines Einzelfahrscheins das Betreten des Schiffes nicht gestattet.

Begünstigte von Sondertarifen müssen ihren Ermäßigungs- oder Dauerausweis sowie die erforderlichen Identitätsnachweise (Personalausweis) unaufgefordert vorlegen, sowohl beim Kauf der Tickets als auch bei der Einschiffungskontrolle, Fotokopien werden nicht akzeptiert. Sollte eine Verspätung durch die Anpassung des Tarifs oder die Nichtvorlage von Ermäßigungsausweisen (z. B. der Inselkarte) oder Dauerausweisen und den entsprechenden Identitätsnachweisen auftreten und dadurch die Einschiffung des betroffenen Transportnutzers in der Zeit des Zwischenstopps verhindert werden, können keine Ansprüche gegen die Compagnie Océane erhoben werden.

Tickets für Kinder unter vier Jahren sind kostenlos. Sie müssen dennoch im Besitz eines Tickets sein, damit die Zählung der Passagiere bei der Einschiffung möglich ist.

Allen Transportnutzern ist Folgendes verboten :

  • die missbräuchliche Nutzung von Beförderungsdokumenten (insbesondere unter Verletzung der allgemeinen Tarifbedingungen);
  • die Verwendung von Beförderungsdokumenten, die geändert oder in einer Weise bearbeitet wurden, durch welche Betrug ermöglicht werden könnte;
  • Abtretung, Weiterverkauf oder Verleihen von Beförderungsdokumenten, Ermäßigungs- oder Dauerausweisen, sei es gegen Entgelt oder kostenlos;
  • die Nutzung von Beförderungsdokumenten, Dauerausweisen oder Ermäßigungsausweisen, deren rechtmäßiger Besitzer man nicht ist.

Dauerausweise und Inselkarten sind Karten, die mit Namen, Vornamen und Foto des Inhabers persönlich zugeordnet sind. Sie sind daher ausschließlich für die persönliche Nutzung bestimmt und nicht übertragbar, und sie bleiben Eigentum der Compagnie Océane (im Fall der Inselkarten, des Regionalrats). Folglich kann jede betrügerische Verwendung von Dauerausweisen, Inselkarten oder Ermäßigungsausweisen durch ihren Inhaber, als Urheber oder Komplize eines bei einer Kontrolle festgestellten Betrugs (Fälschung, Nachahmung, Verleihen an Dritte usw.) ein Verbot des Zugangs zum Schiff und den sofortigen Entzug der Karte /des Ausweises durch einen Mitarbeiter der Compagnie Océane und mögliche gerichtliche Schritte nach sich ziehen.

Auch Dauerausweise können im Fall von nachgewiesenem oder wiederholtem Betrug oder Nichtzahlung von Rechts wegen durch das Verkehrsunternehmen für ungültig erklärt werden. Dies erfolgt durch Benachrichtigung an die Anschrift des Transportnutzers.

Die Tarife sind in den Tarifbedingungen festgesetzt, die bei der Compagnie Océane einsehbar sind. Alle Dienstleistungen im Zusammenhang mit den Beförderungsdokumenten unterliegen nicht der Anwendung des bestehenden Widerrufsrechts im Hinblick auf den Fernverkauf (Artikel L 221-2 des französischen Verbrauchergesetzbuches).

 

3.2 - Kontrolle der Beförderungsdokumente

Die Transportnutzer müssen Tickets mitführen, die der Kategorie und der Art der von ihnen genutzten Dienstleistung entsprechen. Sie sind für den guten Zustand ihres Tickets verantwortlich und müssen es auf Verlangen während der gesamten Reise, d. h. bis zum Verlassen des Schiffes, jedem dazu befugten Mitarbeiter der Compagnie Océane vorzeigen können.

Die Mitarbeiter der Compagnie Océane können die Tickets auf den Schiffen jederzeit während der Überfahrt sowie während der Ein- und Ausschiffung in den zu diesem Zweck vorgesehenen Bereichen kontrollieren. Werden sie dazu aufgefordert, müssen die Transportnutzer ihr Ticket und alle Identitätsnachweise in gültigem Zustand vorlegen.

4 - Reservierung und Bezahlung von Beförderungsdokumenten

Tickets müssen bei der Reservierung bezahlt werden. Erst mit der Zahlung des Tickets wird die Platzreservierung an Bord der Schiffe gültig.

Die Reservierung und Zahlung der Tickets ist im Internet auf der Website der Compagnie Océane www.compagnie-oceane.fr, telefonisch unter der Nummer +33 820 056 156, an Fahrscheinautomaten oder am Schalter möglich.

Auf der Website der Compagnie Océane und telefonisch erfolgt die Bezahlung der Tickets online mittels Bankkarte im sicheren Zahlungssystem. Die Zahlung mittels Scheck oder Reisescheck ist telefonisch möglich. Die Reservierung der Plätze wird jedoch erst mit Erhalt Letzterer und vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Plätzen gültig.

Am Schalter wird die Zahlung in bar, mittels Bankkarte, Scheck oder Reisescheck akzeptiert. Bei Käufen der Tickets am Schalter kann eine Ausstellungspauschale in Höhe von 1 € pro Reservierung berechnet werden.

Der Ticketverkauf kann bei unmittelbarer Abfahrt am Tag der Überfahrt je nach Verfügbarkeit von Restplätzen erfolgen.

5 - Ticketkauf am Schalter und Fernabsatz

Am Schalter ausgegebene Tickets und Restgeld sind durch den Transportnutzer vor Verlassen des Schalters zu kontrollieren. Spätere Reklamationen bezüglich der Richtigkeit der ausgestellten Tickets oder der Höhe des Restgeldes, deren Grund unzulänglich oder nicht nachgewiesen wird, werden nicht akzeptiert.

Transportnutzer müssen das Geld passend haben, das heißt, genau den fälligen Betrag zahlen, sodass die Compagnie Océane kein Wechselgeld zurückgeben muss (Gesetz vom 22. April 1871, Art. L.112-5 des französischen Währungs- und Finanzgesetzes). Transportnutzer mit Anspruch auf Ermäßigung müssen diesen vor Kauf der Tickets geltend machen und ihren Ermäßigungsausweis vor dem Kauf sowie der Einschiffung bzw. im Falle von Kontrollen grundsätzlich vorweisen. Nach erfolgter Fahrt ist keine Änderung oder Rückerstattung möglich.

6 - Duplikate

Es werden keine Duplikate von Tickets ausgestellt, egal aus welchem Grunde diese beantragt werden. Bei Verlust, Diebstahl oder einem ähnlichen Ereignis muss der Transportnutzer ein neues Ticket kaufen.

7 - Zahlungsfristen für Geschäftskunden

Die von der Compagnie Océane ausgestellten Rechnungen sind nach Erhalt zahlbar. Die Nichteinhaltung dieser Bedingung führt von Rechts wegen und ohne, dass eine Mahnung erforderlich wäre, zur Anwendung von Verzugszinsen in der dreifachen Höhe des gesetzlichen Zinssatzes; diese Strafgebühren werden von Rechts wegen ohne Inverzugsetzung fällig. Diese Strafgebühren werden auf die fällige Gesamtsumme inkl. MwSt. ab dem Datum der Fälligkeit des Preises bis zu seiner vollständigen Zahlung berechnet. Der Transportnutzer hat zudem die Inkassokosten zu tragen, dies gilt unbeschadet einer laut den allgemeinen Rechtsgrundsätzen eventuell anfallenden Entschädigung für jedweden anderen Schaden, der direkt aus diesem Verzug entsteht.

8 - Änderungen - Stornierung der Beförderung von Passagieren

8.1 Bedingungen für die Änderung von Tickets

Die Änderung von Tickets ist nur im Rahmen der Verfügbarkeit möglich. Änderungen von Tickets, die am Schalter vorgenommen werden, müssen während der Öffnungszeiten der Schalter verbucht werden. Diese Zeiten können auf der Website der Compagnie Océane „https://www.compagnie-oceane.fr/fr/accueil“ eingesehen werden.

Diese Bedingungen für Änderungen an Tickets gelten nicht für Tickets, die mittels Gutscheinen (sog. „Betriebsratsgutscheine“) gekauft wurden, da solche Tickets den Nutzungsbedingungen dieser Gutscheine unterliegen.

Einzelreisende Erwachsene, die keine Inselbewohner sind:

  • Bis zur Abfahrt beträgt die Änderungsgebühr 1 € pro Ticket.
  • Bei einer vorzeitigen Abreise am selben Tag kann eine Reservierung kostenlos geändert werden.
  • Im Zeitraum zwischen der Abfahrt bis 12 Stunden nach der Abfahrt beträgt die Änderungsgebühr 4 € pro Ticket.
  • Im Zeitraum zwischen 12 und 48 Stunden nach der Abfahrt beträgt die Änderungsgebühr 8 € pro Ticket.
  • Nach dem Ablauf von 48 Stunden nach der Abfahrt ist keine Änderung mehr möglich. In diesem Fall fällt der Gesamtpreis des Tickets an die Compagnie Océane.

Passagiere mit Dauerausweis und einzelreisende Kinder:

  • Bis zur Abfahrt beträgt die Änderungsgebühr 1 € pro Ticket.
  • Bei einer vorzeitigen Abreise am selben Tag kann eine Reservierung kostenlos geändert werden.
  • Im Zeitraum zwischen der Abfahrt bis 12 Stunden nach der Abfahrt beträgt die Änderungsgebühr 1,50 € pro Ticket.
  • Im Zeitraum zwischen 12 und 48 Stunden nach der Abfahrt beträgt die Änderungsgebühr 2 € pro Ticket.
  • Nach dem Ablauf von 48 Stunden nach der Abfahrt ist keine Änderung mehr möglich. In diesem Fall fällt der Gesamtpreis des Tickets an die Compagnie Océane.

Einzelreisende Inselbewohner:     

  • Ein reserviertes Ticket kann je nach Verfügbarkeit bis zur Abfahrt kostenlos geändert werden.
  • Im Fall eines Nichterscheinens bei der Einschiffung kann das Ticket kann nicht rückerstattet werden. Jedoch kann es nach der Abfahrt an unseren Schaltern einmal kostenlos für einen Fahrtantritt innerhalb von drei Monaten geändert werden.

 

 

Änderungen müssen, um berücksichtigt zu werden, während der Öffnungszeiten entweder an den Schaltern der Fährhäfen, bei der Reservierungshotline oder auf der Website der Compagnie Océane eingebucht werden.

8.2 Bedingungen für die Stornierung von Tickets der Transportnutzer

Für die Stornierung wird pro stornierter Überfahrt eine Gebühr berechnet. Hierzu gelten folgende Bedingungen:

Einzelreisende Erwachsene, die keine Inselbewohner sind:

  • Bis zur Abfahrt beträgt die Stornogebühr 4 € pro Ticket.
  • Im Zeitraum zwischen der Abfahrt und 12 Stunden nach der Abfahrt beträgt die Stornogebühr 8 € pro Ticket.
  • Nach dem Ablauf von 12 Stunden nach der Abfahrtszeit wird der Ticketpreis nicht zurückerstattet.

Passagiere mit Dauerausweis und einzelreisende Kinder:

  • Bis zur Abfahrt beträgt die Stornogebühr 1,50 € pro Ticket.
  • Im Zeitraum zwischen der Abfahrt und 12 Stunden nach der Abfahrt beträgt die Stornogebühr 2 € pro Ticket.
  • Nach dem Ablauf von 12 Stunden nach der Abfahrtszeit wird der Ticketpreis nicht zurückerstattet.

Einzelreisende Inselbewohner:      

  • Ein reserviertes Ticket kann bis eine Stunde nach der Abfahrt kostenlos storniert werden.
  • Zu einem späteren Zeitpunkt wird der Ticketpreis nicht zurückerstattet. Jedoch kann er an unseren Schaltern einmal kostenlos für einen Fahrtantritt innerhalb von drei Monaten geändert werden.

 

Stornierungen müssen, um berücksichtigt zu werden, während der Öffnungszeiten an den Schaltern der Fährhäfen oder bei der Reservierungshotline eingebucht werden. Dauerausweise von Transportnutzern oder verbleibende Überfahrten werden nicht zurückerstattet.

Es wird darauf hingewiesen, dass Stornogebühren als Strafen für eine Nichtdurchführung einer Verpflichtung betrachtet werden und daher nicht in den Geltungsbereich der MwSt. fallen.

9 - Änderungen - Stornierung der Beförderung von Fahrzeugen

9.1 Bedingungen für die Änderung von Tickets für Fahrzeuge

Die Änderung von Tickets ist nur bei Verfügbarkeit möglich. Hierfür wird pro geänderter Überfahrt eine Gebühr berechnet. Hierzu gelten folgende Bedingungen:

9.1.1 Zweiräder bis 125 cm3

Fahrzeuge von Inselbewohnern und anderen Personen:
  • Für jede Änderung einer Reservierung wird bis 48 Stunden nach der Abfahrt eine Änderungsgebühr in Höhe von pauschal 0,50 € pro Ticket berechnet.
  • Nach Ablauf dieser Zeit fällt der Gesamtpreis des Tickets an die Compagnie Océane.

 

9.1.2 Personenkraftwagen, Nutzfahrzeuge oder Anhänger mit einer Höhe von max. 2,10 m und Zweiräder mit mehr als 125 cm3

 

Fahrzeuge, die nicht Inselbewohnern gehören, ganzjährig:

  • Bis einschließlich 5 Tage vor der Abfahrt beträgt die Gebühr 7 € pro Ticket.
  • Ab dem 4. Tag vor der Abfahrt beträgt die Gebühr 16 € pro Ticket.
  • Bei einer vorzeitigen Abreise am selben Tag kann eine Reservierung kostenlos geändert werden.
  • Im Zeitraum zwischen der Abfahrt und 24 Stunden nach der Abfahrt beträgt die Änderungsgebühr 32 € pro Ticket.
  • Nach dem Ablauf von 24 Stunden nach der Abfahrt ist keine Änderung mehr möglich. In diesem Fall fällt der Gesamtpreis des Tickets an die Compagnie Océane.

 

Fahrzeuge mit Dauerausweis ganzjährig:                                      

  • Bis einschließlich 5 Tage vor der Abfahrt beträgt die Gebühr 4 € pro Ticket.
  • Ab dem 4. Tag vor der Abfahrt und bis zur Abfahrt beträgt die Gebühr 10 € pro Ticket.
  • Bei einer vorzeitigen Abreise am selben Tag kann eine Reservierung kostenlos geändert werden.
  • Im Zeitraum zwischen der Abfahrt und 24 Stunden nach der Abfahrt beträgt die Änderungsgebühr 20 € pro Ticket.
  • Nach dem Ablauf von 24 Stunden nach der Abfahrt ist keine Änderung mehr möglich. In diesem Fall fällt der Gesamtpreis des Tickets an die Compagnie Océane.

 

Fahrzeuge von Inselbewohnern:         

  • Bis zu einer Stunde nach der Abfahrt beträgt die Änderungsgebühr 1 € pro Ticket.
  • Im Zeitraum zwischen 1 und 24 Stunden nach der Abfahrt beträgt die Änderungsgebühr 2 € pro Ticket.
  • Nach dem Ablauf von 24 Stunden nach der Abfahrt ist keine Änderung mehr möglich. In diesem Fall fällt der Gesamtpreis des Tickets an die Compagnie Océane.
  • Bei einer vorzeitigen Abreise am selben Tag kann, im Rahmen der Verfügbarkeit, eine Reservierung kostenlos geändert werden.

 

Änderungen müssen, um berücksichtigt zu werden, während der Öffnungszeiten entweder an den Schaltern der Fährhäfen, bei der Reservierungshotline oder auf der Website der Compagnie Océane eingebucht werden.

9.1.3 Personenkraftwagen, Nutzfahrzeuge oder Anhänger mit einer Höhe von mehr als 2,10 m, Wohnmobile und Wohnwagen

Fahrzeuge von Inselbewohnern und anderen Personen:

  • Bis einschließlich 5 Tage vor der Abfahrt beträgt die Änderungsgebühr 15 % des Ticketpreises.
  • Ab dem 4. Tag vor der Abfahrt und bis zur Abfahrt beträgt die Änderungsgebühr 25 % des Ticketpreises.
  • Bei einer vorzeitigen Abreise am selben Tag kann eine Reservierung kostenlos geändert werden.
  • Änderungen sind nach der Abfahrt nicht mehr möglich. In diesem Fall fällt der Gesamtpreis des Tickets an die Compagnie Océane.

 

9.2 Bedingungen für die Stornierung von Tickets für Fahrzeuge

Für die Stornierung wird pro stornierter Überfahrt eine Gebühr berechnet. Hierzu gelten folgende Bedingungen:

 

9.2.1 Zweiräder bis 125 cm3

Fahrzeuge von Inselbewohnern und anderen Personen:
  • Für jede Stornierung einer Reservierung wird bis 48 Stunden nach der Abfahrt eine Änderungsgebühr in Höhe von pauschal 0,50 € pro Ticket berechnet.
  • Nach Ablauf dieser Zeit fällt der Gesamtpreis des Tickets an die Compagnie Océane.

 

9.2.2. Personenkraftwagen, Nutzfahrzeuge oder Anhänger mit einer Höhe von max. 2,10 m und Zweiräder mit mehr als 125 cm3

Fahrzeuge, die nicht Inselbewohnern gehören, ganzjährig:

  • Bis einschließlich 5 Tage vor der Abfahrt beträgt die Stornogebühr 11 € pro Ticket.
  • Ab dem 4. Tag vor der Abfahrt und bis zur Abfahrt beträgt die Stornogebühr 24 € pro Ticket.
  • Im Zeitraum zwischen der Abfahrt und 12 Stunden nach der Abfahrt beträgt die Stornogebühr 48 € pro Ticket.
  • Zu einem späteren Zeitpunkt ist keine Rückerstattung und kein Umtausch mehr möglich.

Fahrzeuge von Inselbewohnern:            

  • Bis zu 24 Stunden nach der Abfahrt beträgt die Stornogebühr 4 € pro Ticket.
  • Zu einem späteren Zeitpunkt ist keine Rückerstattung und kein Umtausch mehr möglich.

 

9.2.3 Personenkraftwagen, Nutzfahrzeuge oder Anhänger mit einer Höhe von mehr als 2,10 m, Wohnmobile und Wohnwagen

Fahrzeuge von Inselbewohnern und anderen Personen:
  • Bis einschließlich 5 Tage vor der Abfahrt beträgt die Stornogebühr 25 % des Ticketpreises.
  • Ab dem 4. Tag bis 1 Stunde vor der Abfahrt beträgt die Stornogebühr 35 % des Ticketpreises.
  • Zu einem späteren Zeitpunkt ist keine Rückerstattung und kein Umtausch mehr möglich.

 

Stornierungen müssen, um berücksichtigt zu werden, während der Öffnungszeiten an den Schaltern der Fährhäfen oder bei der Reservierungshotline eingebucht werden. Dauerausweise für Fahrzeuge oder verbleibende Überfahrten werden nicht zurückerstattet.

Es wird darauf hingewiesen, dass Stornogebühren als Strafen für eine Nichtdurchführung einer Verpflichtung betrachtet werden und daher nicht in den Geltungsbereich der MwSt. fallen.

10 - Sicherheit an Bord

Transportnutzer unterliegen der Borddisziplin unter der Befehlsgewalt des Kapitäns des Schiffes. Daher müssen die Transportnutzer alle Regelungen und die entsprechenden Anweisungen einhalten, die von der Compagnie Océane für die Ein- oder Ausschiffung ausgearbeitet bzw. erteilt werden.

Passagiere dürfen die Ruhe der anderen Passagiere und des Personals der Compagnie Océane an Bord der Schiffe und in den Einschiffungsbereichen nicht durch Gesang, aggressive Äußerungen und den Gebrauch von lauten Instrumenten stören.

Darüber hinaus behält sich das Verkehrsunternehmen das Recht vor, die Beförderung eines Transportnutzers jederzeit aus folgenden Gründen zu verweigern:

  • Wenn der Passagier abgelaufene oder illegale Ausweispapiere vorlegt.
  • Wenn der Passagier an schweren Infektionskrankheiten oder Krankheiten leidet oder leiden könnte, die von den Gesundheitsbehörden in einer offiziellen Alarmstufe eingestuft wurden, wie z. B. schwere Atemwegsinfektionen, Viruserkrankungen, Tuberkulose oder Lungenentzündung.
  • Wenn der Kapitän feststellt, dass der Passagier Betäubungsmittel oder Halluzinogene genommen hat oder unter Alkoholeinfluss steht, wodurch sein Verhalten für ihn selbst und/oder andere Passagiere gefährlich wird. Der Konsum von Alkohol oder Drogen an Bord ist jederzeit verboten.
  • Wenn das Gebaren bzw.Verhalten eines Passagiers nicht mit der Wahrung der Sicherheit der anderen Passagiere oder des Schiffes vereinbar ist oder gegen die öffentliche Ordnung verstoßen könnte.

Die Compagnie Océane weist die Transportnutzer darauf hin, dass sich während der Überfahrt kein Arzt an Bord befindet.

Der Transport von Waffen unterliegt den einschlägigen Bestimmungen, die am Fährterminal verfügbar sind und in dem folgenden beigefügten Dokument näher erläutert werden: 12.29-A - annexe transport des armes.pdf

Das Rauchen ist an Bord der Schiffe und in Fährterminals nicht gestattet, eine Ausnahme gilt für speziell als Raucherzone gekennzeichnete Bereiche. Ferner ist es untersagt, ins Wasser zu springen.

 

10.1 - Personen mit eingeschränkter Mobilität

Für Passagiere, deren Mobilität bei der Benutzung eines Verkehrsmittels wegen einer körperlichen (sensorischen oder motorischen, dauerhaften oder zeitweiligen) Behinderung, einer geistigen Behinderung oder Beeinträchtigung oder durch andere Behinderungsgründe oder wegen ihres Alters eingeschränkt ist und deren Situation eine angemessene Aufmerksamkeit und eine Anpassung der allen Passagieren zur Verfügung gestellten Dienstleistungen an ihre besonderen Bedürfnisse erfordert (nachstehend „Person(en) mit eingeschränkter Mobilität“ genannt) liegt es in ihrer Verantwortung, das Verkehrsunternehmen bei der Reservierung oder dem Kauf des Tickets über ihre besonderen Bedürfnisse in Bezug auf die Kabine, den Sitzplatz, die erforderlichen Dienstleistungen, die Notwendigkeit der Mitnahme von medizinischen Geräten oder der Reise mit dem Assistenzhund der Person mit eingeschränkter Mobilität zu informieren. Diese Person kann dem Verkehrsunternehmen darüber hinaus mitteilen, ob sie zur Ermöglichung der Reise an Bord der Schiffe der Compagnie Océane eine Unterstützung wünscht.

Um in den Genuss dieser Unterstützung zu kommen, muss die Person mit eingeschränkter Mobilität Folgendes tun:

  • das Verkehrsunternehmen spätestens 48 Stunden vor der Abfahrt unter Angabe ihrer besonderen Bedürfnisse über ihren Bedarf an Unterstützung informieren. Diese Unterstützung erfolgt kostenlos, wobei jedoch klargestellt wird, dass es der betreffenden Person obliegt, sich an ihre Krankenkasse zu wenden, um eine Erstattung der Transportkosten (ggf. einschließlich der Kosten für ihre Begleitperson) zu erhalten;
  • sich entweder zu einer vom Verkehrsunternehmen festgelegten Zeit oder, falls keine Zeit angegeben wurde, mindestens 60 Minuten vor der angekündigten Abfahrtszeit im Hafen der Einschiffung oder an einem für den Empfang von Personen mit eingeschränkter Mobilität vorgesehenen Ort einzufinden.

Wenn die besonderen Bedürfnisse der Person mit eingeschränkter Mobilität, die dem Verkehrsunternehmen bekannt sind, dies rechtfertigen, kann das Verkehrsunternehmen auch die Begleitung der Person mit eingeschränkter Mobilität durch eine andere Person verlangen, die in der Lage ist, während der Überfahrt die erforderliche Hilfe zu leisten.

Ungeachtet der vorstehenden Bestimmungen ist das Verkehrsunternehmen berechtigt, sich zu weigern, eine Reservierung vorzunehmen, ein Ticket auszustellen oder eine Person mit eingeschränkter Mobilität an Bord zu nehmen, wenn eine der folgende Bedingungen zutrifft:

  • Dies ist im Rahmen der Einhaltung der Sicherheitsanforderungen gerechtfertigt;
  • Aufgrund der Infrastrukturen, der Ausstattung des Hafens oder des Schiffes ist es unmöglich, die Person mit eingeschränkter Mobilität ein- oder auszuschiffen oder zu befördern (es wird klargestellt, dass die Schiffe der Compagnie Océane entsprechend der Normen der Abteilung 190 der französischen Seeverkehrsvorschriften konzipiert sind).

In diesem Fall erstattet das Verkehrsunternehmen den Preis des von der Person mit eingeschränkter Mobilität erworbenen Tickets.

11 - Ein- und Ausschiffung

Ein Transportnutzer bzw. Fahrer eines Fahrzeuges verzichtet auf jede bevorzugte Einschiffung, wenn er nicht innerhalb der gesetzten Frist zur Einschiffung erscheint (45 Minuten vor der Abfahrt für Fahrzeuge und 20 Minuten für Passagiere*). Im Übrigen wird klargestellt, dass in diesem Fall der Platz für die Überfahrt nicht garantiert werden kann. Er verzichtet demzufolge auf alle Forderungen auf dieser Grundlage gegen das Verkehrsunternehmen. Die Fahrer der Fahrzeuge müssen die Ein- und Ausschiffung ihres Fahrzeuges durchführen. Jede Unterbrechung der Ein- und Ausschiffung durch ein Fahrzeug, dessen Fahrer nicht anwesend ist, und die zu einer Verspätung des Schiffes führt, zieht die Haftung des Fahrers oder des Besitzers des betroffenen Fahrzeugs für alle Folgen dieser Verspätung nach sich.

* Diese Grenzen sind für Fahrzeuge von Inselbewohnern auf 20 Min. und. für Inselbewohner als Fußpassagiere auf 10 Min reduziert.

Bei der Einschiffung müssen die Transportnutzer gemäß Artikel 3 ihr Ticket und, im Falle eines Tickets zum Sondertarif, die in Artikel 3.1 genannten Belege vorlegen. Geschieht dies nicht, kann dem Transportnutzer die Beförderung verweigert werden, es sei denn, der Transportnutzer hat ein neues gültiges Ticket erworben.

12 - Begleitete oder alleinreisende Kinder

Kinder unter 14 Jahren reisen unter Aufsicht und Verantwortung ihrer Eltern oder eines anderen Erwachsenen, der mit der Aufsicht beauftragt ist. Jedoch dürfen Minderjährige zwischen dem vollendeten 10. und 13. Lebensjahr auf Antrag der Eltern oder des gesetzlichen Vormunds allein reisen, sofern die Personen, die die elterliche Sorge innehaben (Eltern oder der gesetzliche Vormund), bei Reservierung oder Kauf des Beförderungsdokuments (Dauerausweis oder Ticket) das Formular „Genehmigung der Reise eines alleinreisenden Minderjährigen“ unterzeichnet haben, das an den Schaltern des Verkehrsunternehmens erhältlich ist. Die Compagnie Océane haftet demzufolge nicht für Verluste, Schäden jeder Art oder Kosten, die aus der Ablehnung der Einschiffung eines alleinreisenden Kindes unter 14 Jahren entstehen. Die Compagnie Océane übernimmt keinesfalls die Beförderung von Kindern unter 10 Jahren ohne Begleitung Erwachsener.

Darüber hinaus kann die Compagnie Océane bei minderjährigen Passagieren (unter 18 Jahren) den Verkauf von Tickets über die Website oder an den Fahrkartenschaltern verweigern, wenn die genannten Passagiere nicht über eine schriftliche Genehmigung seitens der Erziehungsberechtigten verfügen.  

13 - Haustiere

Tiere reisen unter der vollen Verantwortung ihres Besitzers, der alle Maßnahmen zur Vermeidung von Zwischenfällen treffen muss.

Hunde sind immer an der Leine zu führen. Keinesfalls dürfen sie sich auf die Sitzplätze legen. Listenhunde der 1. und der 2. Kategorie (vgl. Liste der frz. Botschaft) müssen einen Maulkorb tragen und an der Leine geführt werden.

Sehr kleine Tiere reisen gratis, wenn sie sich in einem Korb oder auf dem Arm ihres Besitzers befinden. Die Compagnie Océane kann durch ihr Personal, insbesondere den Kapitän des Schiffes, die Mitnahme eines Tieres, das eine Gefahr für die Transportnutzer darstellen könnte, an Bord eines Schiffes verweigern. In diesem Fall besteht keine Möglichkeit der Rückerstattung oder des Umtauschs des Tickets.

Die Erlaubnis der Mitnahme eines Tieres an Bord befreit den für das Tier verantwortlichen Passagier keinesfalls von der Haftung im Falle von Angriffen oder Schäden jeder Art, die durch dieses Tier verursacht werden.

14 - Beschädigungen

Jeder Schaden am Schiff, an den Anlagen, an anderen Transportnutzern oder Dritten durch einen Passagier oder durch Personen oder Tiere, die unter seiner Aufsicht stehen, unterliegt der alleinigen und vollständigen Haftung des Passagiers. Er muss Entschädigung für alle verursachten Schäden leisten und allen Schadenersatz- sowie Zinsforderungen nachkommen, die durch das Verkehrsunternehmen oder betroffene Dritte gestellt werden können.

15 - Personen- und Sachschäden

15.1 - Personenschäden

Das Verkehrsunternehmen kann nicht für Körperverletzungen von Passagieren verantwortlich gemacht werden, wenn diese Verletzungen direkt auf ein Verschulden, eine Unvorsichtigkeit oder Fahrlässigkeit des Passagiers oder auf einen Fall von höherer Gewalt zurückzuführen sind. Während der Überfahrt sind die Passagiere zu einem angemessenen, umsichtigen und sicheren Verhalten verpflichtet.

 

15.2 - Sachschäden

Das Verkehrsunternehmen haftet nicht für Diebstahl, Verschwinden oder andere Schäden, die an Wertgegenständen (einschließlich der beförderten Fahrzeuge, Smartphones, Tablets, Computer usw.) und dem Gepäck der beförderten Passagiere entstanden sind, es sei denn, es wird nachgewiesen, dass diese Schäden die direkte Folge von Fahrlässigkeit, Unvorsichtigkeit oder Verschulden seinerseits sind.

Das Verkehrsunternehmen haftet auch nicht für Schäden, die beim Ein- und Ausschiffen an den transportierten Fahrzeugen entstehen, es sei denn, es wird nachgewiesen, dass diese Schäden direkt auf die Anweisungen zurückzuführen sind, die Mitarbeiter der Compagnie Océane den Fahrern erteilt haben.

16 - Güterbeförderung (siehe die nachstehenden Besonderen Geschäftsbedingungen für die Güterbeförderung)

Die für die Güterbeförderung geltenden Bedingungen werden durch die Besonderen Geschäftsbedingungen für die Güterbeförderung festgelegt.

Zusätzlich zu den genannten besonderen Geschäftsbedingungen wird klargestellt, dass im Fall von Schäden an den vom Verkehrsunternehmen beförderten Gütern ab deren Übernahme durch das Verkehrsunternehmen bis zur Ankunft des Schiffes eine Haftung des Verkehrsunternehmens eintreten kann, es sei denn, diese Schäden sind auf mangelnde Navigierbarkeit des Schiffes, einen Brand oder auf Tatsachen zurückzuführen, die ein nicht vom Verkehrsunternehmen zu vertretendes Ereignis darstellen, wie Streiks oder Aussperrungen oder Arbeitsunterbrechungen oder -behinderungen aus welchem Grund auch immer, sei es teilweise oder vollständig, einen den Gütern Güter innewohnender Mangel oder Behinderungen der Fahrstrecke, Verschulden des Versenders, verborgene Mängel des Schiffes, eine Handlung oder der Versuch, Leben oder Eigentum auf See zu retten, nautisches Verschulden des Kapitäns, Lotsen oder anderer Beauftragter des Verkehrsunternehmens.

Die Haftung des Verkehrsunternehmens für Schäden, die Güter während der Beförderung erleiden, kann nur bis zu der durch die Besonderen Geschäftsbedingungen für die Güterbeförderung festgelegten Haftungshöchstgrenze geltend gemacht werden. 

17 - Frachtstücke

Der Versender haftet für die Frachtstücke bis zu ihrer Entgegennahme durch das Personal der Compagnie Océane und der Empfänger ab der Entgegennahme durch den Empfänger. Die Compagnie Océane haftet nur für Schäden an Frachtstücken, die während der Überfahrt durch Verschulden, Unvorsichtigkeit oder nachweisliche Fahrlässigkeit der Compagnie Océane oder ihrer Beauftragten auftreten. Es kann keine Haftung der Compagnie Océane in Anspruch genommen werden, wenn eine fehlende oder mangelhafte Verpackung die Schadensursache ist.

18 - Nicht abgeholte Frachtstücke

Wenn ein der Compagnie Océane übergebenes Frachtstück am Ankunftshafen nicht abgeholt wird, kann die Compagnie Océane dieses Frachtstück in einem geeigneten Lager bis zu dessen Abholung lagern. Die Compagnie Océane kann die entsprechenden Lagerkosten in Rechnung stellen. Die Compagnie Océane darf über alle in den Frachtstücken enthaltenen verderblichen Artikel verfügen. Die Compagnie Océane haftet nicht für den Verlust oder die Beschädigung von gelagerten Frachstücken.

19 - Gepäck

Jeder Passagier kann sein persönliches Gepäck gebührenfrei bis zu 30 kg pro Person befördern, ohne dass zwischen den Passagieren ein Abgleich stattfindet. Bei Gepäckübergewicht wird ein Zuschlag zum Tarif für unbegleitete Gepäckstücke erhoben. Als Gepäck gilt jeder beförderte Gegenstand außer lebenden Tieren oder sperrigen oder großvolumigen Waren. Gepäckstücke müssen mit dem Namen und der Adresse ihres Eigentümers etikettiert und gekennzeichnet sein. Die Compagnie Océane haftet nicht für Verluste, Schäden jeder Art oder Kosten, die aus der Nichteinhaltung dieser Regel durch den Passagier entstehen. Die Compagnie Océane ist berechtigt, ein nicht ordnungsgemäß vorbereitetes, etikettiertes oder sichtbar beschädigtes Gepäckstück abzulehnen. Der Passagier ist für das Verstauen sowie die Wiedermitnahme des von ihm mit an Bord gebrachten Gepäcks verantwortlich und muss auch sicherstellen, dass sein Gepäck nicht die Fluchtwege oder den Zugang von Rettungsmannschaften behindert.

Während der Überfahrt bleiben das Gepäck und die persönliche Habe der Passagiere unter deren Aufsicht und Überwachung. Die Compagnie Océane lehnt jede Haftung für Diebstahl, Verschwinden, Verlust von oder Schäden an Gepäck oder persönlicher Habe ab, ausgenommen hiervon sind die in Artikel 15.2 angeführten Fälle. Gleichfalls haftet die Compagnie Océane nicht für Verluste, Schäden jeder Art oder Kosten im Zusammenhang mit Gepäckstücken oder anderen persönlichen Gegenständen (die keine der Compagnie Océane anvertrauten und nicht abgeholten Gepäckstücke sind), die in ihren Räumlichkeiten oder auf ihren Schiffen zurückgelassen wurden.

Für die Beförderung von Gefahrgut auf Passagierschiffen gelten strenge Auflagen und eine solche Beförderung muss vorab bei der Compagnie Océane gemeldet werden. Es handelt sich insbesondere um die Beförderung von Mineralölprodukten, Gas oder allen entzündlichen oder explosiven Stoffen, die im Code für die Beförderung gefährlicher Güter mit Seeschiffen (IMDG-Code), der von der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) veröffentlicht wurde, verzeichnet und in den nationalen Gesetzen oder den Vorschriften der Compagnie Océane festgelegt sind. Daher dürfen sich im Gepäck keine entzündlichen, explosiven, korrosiven Stoffe, geladene oder nicht geladene Schusswaffen und sonstige Dinge befinden, die eine Gefahr für die Passagiere, das Personal der Compagnie Océane und Dritte darstellen könnten.

Passagiere, die ohne Wissen der Compagnie Océane gefährliche und verbotene Produkte an Bord gebracht haben, können gerichtlich verfolgt werden, dies gilt unbeschadet aller anderen Schadenersatz- und Zinsforderungen oder durch die französischen Gesetze vorgesehenen Strafen. In den Besonderen Geschäftsbedingungen für die Güterbeförderung sind die Beschränkungen für den Transport von Gefahrgut aufgeführt.

Es dürfen sich weder im Gepäck noch in den transportierten Fahrzeugen entzündliche Stoffe (mit Ausnahme des Tankinhalts der Fahrzeuge), explosive oder korrosive Stoffe, geladene oder nicht geladene Schusswaffen und sonstige Dinge befinden, die eine Gefahr für die Passagiere, das Personal der Compagnie Océane und Dritte darstellen könnten.

Wird an Bord ein Gegenstand verloren oder vergessen, muss sich der Passagier zum Fährterminal begeben, um dort den Verlust bzw. das Vergessen des Gegenstandes zu melden.

20 - Hilfeleistung für andere Schiffe

Der Kapitän ist berechtigt, andere Schiffe in Situationen jeder Art abzuschleppen oder ihnen Unterstützung zu gewähren, den Kurs zu ändern sowie Rettungsmaßnahmen oder Umladungen vorzunehmen; bei Vorliegen dieser Gründe verzichten die Passagiere auf jegliche Reklamation.

21 - Schlichtungsverfahren

Hat ein Passagier beim Kundendienst der Compagnie Océane eine Beschwerde vorgebracht und hat er diesbezüglich innerhalb von 60 Tagen keine oder keine zufriedenstellende Antwort erhalten, kann sich der Passagier innerhalb eines Jahres ab dem Zeitpunkt der Erfassung seiner Beschwerde beim Kundendienst an den Médiateur du Tourisme et du Voyage (Ombudsmann für Tourismus und Reisen) wenden, dessen Kontaktdaten und die Modalitäten für seine Inanspruchnahme auf der Website www.mtv.travel zu finden sind.

22 - Gerichtsstand und anwendbares Recht

Für Streitigkeiten über die Anwendung der vorliegenden Allgemeinen Beförderungsbedingungen ist der Appellationsgerichthof Rennes zuständig. Es gilt ausschließlich französisches Recht.